Fehlausbrüche stellen eine einfache Art dar um diese zu handeln. Die Zeiteinheit sollte der Stundenchart sein. Ein Fehlausbruch im 5- oder 10 Minutenchart über ein Vortageshoch- oder tief hat aus meiner Sicht erstmal keine Relevanz. Aber auch da gibt es Ansätze, z.B. im FDAX in Kombination mit dem Volumen. Soll hier aber mal nicht interessieren.

Als Beispiel habe ich mal einen Chart vom FDAX/DAX unten angehängt von letzter Woche. Dort gab es 3 Tage hintereinander Fehlausbrüche über die jeweiligen Vortageshochs ohne darüber zu schliessen. Man sieht also, diese kommen jetzt nicht wirklich selten vor und sind relativ entspannt zu entdecken. Man muss letztendlich nur kurz vor Stundenschluss seine bevorzugten Märkte/Währungspaare durchschauen ob es da nach einem Fehlausbruch ausschaut und legt dann eine entsprechende order in den Markt.

D.h. bei Fehlausbrüchen über Vortageshochs legt man eine stopsell order 1 Punkt/Pip unter das Tief der Stundenkerze. Der Stop liegt dann 1 Punkt/Pip (hängt vom spread ab) über dem Hoch der Stundenkerze. Das Ziel des trades wäre als Beispiel ein einfaches CRV (1:1). Das heisst, mein Risiko ist ja die Spanne Hoch/Tief der Kerze und genau das möchte ich mit dem Trade auch verdienen.  Spread und Gebühren sollten entsprechend mit eingerechnet werden.

Bei Fehlausbrüchen unter Vortagestiefs gilt das Ganze dann logischerweise in Umkehrrichtung. Man wäre also long im Markt.Man kann den trade z.B. auch über den 5- oder 10 Minutenchart verwalten.Da gibt es dann ja zig Möglichkeiten wie man mit dem Trade verfährt und sein CRV entsprechend verbessern kann. Soll ja nur eine Idee darstellen ;-)

Für mich wäre allerdings wichtig, daß die order innerhalb der nächsten Stunde ausgeführt wird.
Im unten angefügten Chart sieht man das der Fehlausbruch am 17.2 eine Niete war. Am 18. und 19.2 gab es dann jeweils einen Treffer.

Ausserdem werden die Hochs vom RSI (unten im Chart) nicht mehr bestätigt. Wir sprechen hier dann auch von einer Divergenz.

Übrigens benutze ich in meinen Charts bis auf den RSI und exponentiellen gleitenden Durchschnitten eigentlich nichts.  Das ist aber vielleicht mal einen extra Beitrag wert.